Hybrid-DRG im Fokus: Digitaler apoTalk beleuchtet Chancen für Krankenhäuser

Online-Veranstaltung am 20. Mai 2026 zeigt Strategien für den Ausbau ambulanter OP-Strukturen
Mit der Ausweitung des Hybrid-DRG-Katalogs im Jahr 2026 rückt die Ambulantisierung stationärer Leistungen zunehmend in den Fokus der Krankenhausplanung. Vor diesem Hintergrund widmet sich der digitale apoTalk „Mehr ambulant wagen – Chancen nutzen mit der Hybrid-DRG“ den strategischen und operativen Herausforderungen für Kliniken. Die Online-Veranstaltung findet am 20. Mai 2026 ab 17:00 Uhr statt, Einlass ist ab 16:45 Uhr.
Im Zentrum des Formats steht die Frage, wie Krankenhäuser ihre Strukturen an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen können. Die Hybrid-DRG-Systematik zielt darauf ab, ausgewählte Leistungen sektorengleich zu vergüten und damit Anreize für eine verstärkte ambulante Versorgung zu schaffen. Für Krankenhäuser bedeutet dies eine zunehmende Notwendigkeit, ambulante und stationäre Prozesse enger zu verzahnen.
Der apoTalk greift diese Entwicklung auf und bietet eine praxisorientierte Einordnung. Thematisiert werden unter anderem die erwarteten Effekte des erweiterten Hybrid-DRG-Katalogs sowie konkrete Ansätze zur Integration ambulanter OP-Zentren. Dabei stehen sowohl bauliche Lösungen – etwa Umbau- oder Anbaumaßnahmen – als auch organisatorische Konzepte wie eine optimierte OP-Slot-Planung im Fokus.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den strukturellen Voraussetzungen für eine effiziente Steuerung. Diskutiert werden Kennzahlen, Prozessorganisation und Managementansätze, die für einen wirtschaftlichen Betrieb ambulanter Einheiten entscheidend sind. Ergänzend werden Erfahrungswerte aus der Praxis vorgestellt, um Erfolgsfaktoren und potenzielle Risiken bei der Umsetzung aufzuzeigen.
Auch die finanziellen Rahmenbedingungen werden adressiert. So wird erläutert, welche Rolle Förderinstrumente wie Transformationsfonds bei der Weiterentwicklung ambulanter Versorgungsstrukturen spielen können. Gerade vor dem Hintergrund der Krankenhausreform und steigender wirtschaftlicher Belastungen gewinnt die gezielte Nutzung solcher Finanzierungsquellen an Bedeutung.
Als Referierende wirken unter anderem Dr. med. Diego Padilla Galvez (Facharzt für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin), Peter Berlin (Geschäftsführer der Elisabeth-Krankenhaus Essen GmbH sowie der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel gGmbH) sowie Maximilian Schmid (Geschäftsführer der BinDoc GmbH) mit. Die Moderation übernimmt Professorin Dr. Julia Oswald von der Hochschule Osnabrück.
Die kostenfreie Online-Veranstaltung richtet sich insbesondere an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger im Krankenhausmanagement, die sich mit der strategischen Ausrichtung ihrer Einrichtungen im Kontext der Ambulantisierung befassen.






