Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg wächst auf 59,9 Mrd. Euro
Statistisches Landesamt meldet steigende Bruttowertschöpfung und Beschäftigung in der Gesundheitsbranche 2025
Die Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg hat 2025 eine Bruttowertschöpfung von rund 59,9 Milliarden Euro erreicht. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg auf Basis der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ (AG GGRdL) mitteilt, wächst die Branche damit deutlich stärker als die Gesamtwirtschaft des Landes.
Die baden-württembergische Gesundheitswirtschaft entwickelt sich auch im Jahr 2025 als stabil wachsender Wirtschaftssektor innerhalb der Landesökonomie. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg erreichte die Bruttowertschöpfung in jeweiligen Preisen rund 59,9 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anteil von 9,9 Prozent an der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes und unterstreicht die hohe Bedeutung des Gesundheitssektors als Querschnittsbranche.
Preisbereinigt wuchs die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent. Damit entwickelt sich der Sektor deutlich dynamischer als die Gesamtwirtschaft Baden-Württembergs, die im gleichen Zeitraum einen Rückgang von 0,7 Prozent verzeichnete. Die Zahlen basieren auf den Berechnungen der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ (AG GGRdL), die regelmäßig vergleichbare Daten für alle Bundesländer erstellt.
Auch auf dem Arbeitsmarkt zeigt sich eine positive Entwicklung. Im Jahr 2025 waren rund 855.900 Menschen in der Gesundheitswirtschaft Baden-Württembergs beschäftigt. Das entspricht etwa 13,3 Prozent aller Erwerbstätigen im Land. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Beschäftigtenzahl um rund 23.200 Personen beziehungsweise 2,8 Prozent, während die Gesamtwirtschaft des Landes lediglich eine stagnierende Erwerbstätigkeit verzeichnete.
Die Produktivität der Branche liegt ebenfalls auf einem hohen Niveau. Pro erwerbstätiger Person wurde 2025 eine Bruttowertschöpfung von durchschnittlich 69.991 Euro erzielt. Damit liegt Baden-Württemberg im bundesweiten Vergleich im oberen Bereich der Gesundheitswirtschaft. Während Hamburg mit rund 83.666 Euro den höchsten Wert erreicht, weist Sachsen mit 60.320 Euro den niedrigsten Wert unter den Ländern auf.




