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Gesundheitsminister Karl Lauterbach verlässt gesundheitspolitischen Konsens – Ambulantisierung klinischer Leistungen wird Kliniksterben forcieren

Gesundheitsminister Karl Lauterbach und seine Regierungskommission planen eine breite der klinischen Leistungen mit dem Ziel einer deutlichen Bettenreduktion

Mit diesem Vorhaben bricht Gesundheitsminister Lauterbach zwei große Versprechen, die er dem Bündnis Klinikrettung und der anwesenden Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern anlässlich der 95. GesundheitsministerInnenkonferenz gemacht hat.

  1. Eine Selbstkostenfinanzierung der Krankenhäuser sei kein Tabuthema, wenn das Bündnis Klinikrettung ihm ein plausibles Finanzierungsmodell vorstellen könne. Dies hat das Bündnis Klinikrettung am 22.08.2022 im Bundesgesundheitsministerium getan.
  2. Lauterbach freue sich über einen breiten Dialog und fordere das Bündnis Klinikrettung dazu auf, sich an diesem Dialog zu beteiligen.

„Mit der Ankündigung von -Abrechungen ohne die tägliche Verpflegungspauschale für ambulante klinische Leistungen hat Karl Lauterbach sein Versprechen gebrochen,“ beklagt Klaus Emmerich, Klinikvorstand i.R. „Wer dies bereits zum 01.01.2023 umsetzen will, der braucht keinen Dialog. Der hat seine Entscheidung gemeinsam mit der Regierungskommission bereits getroffen.“

„Das ist kein Dialog,“ erklärt Willi Dürr, KAB Regensburg. „Das ist die Aufgabe des gesundheitspolitischen Konsens in Deutschland.“ Die Bürger wollen keine ambulanten Kliniken ohne Notfallversorgung. Sie wollen ein Allgemeinkrankenhaus für stationäre klinische Leistungen einschließlich klinischer Notfallversorgung, um auch bei eskalierenden Krankheitsverläufen wohnortnah helfen zu können. Was jetzt geplant wird, wird das Kliniksterben in Deutschland und insbesondere im Flächenland Bayern massiv verstärken.“ […]

 

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