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Veröffentlichung der Vorabfassung des OPS 2019 auf den Internetseiten des DIMDI

Kommentar der Deutschen Krankenhausgesellschaft e.V.

An vielen Stellen im OPS wurden redaktionelle Änderungen wie zum Beispiel die Vereinheitlichung von synonym verwendeten Begriffen wie „Klinikum“ oder „Akutkrankenhaus“ auf das Wort „Krankenhaus“ sowie Anpassungen von Inklusiva, Exklusiva und Hinweistexten vorgenommen. Bestehende Kodes wurden weiter differenziert und neue Kodes eingeführt.

Insbesondere bei den intensiv beratenen nachstehenden Komplexkodes

  • 8-550 “Geriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung“
  • 8-981 „Neurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls“
  • 8-98b „Andere neurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls“
  • 8-982.- „Palliativmedizinische Komplexbehandlung“
  • 8-98e „Spezialisierte stationäre palliativmedizinische Komplexbehandlung“
  • 8-98h „Spezialisierte palliativmedizinische Komplexbehandlung durch einen Palliativdienst“

sind im Vergleich zur aktuellen OPS-Version in der Vorabfassung bisher keine wesentlichen Veränderungen zu identifizieren. Allerdings sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass erfahrungsgemäß bei derart konfliktbehafteten Kodes die noch ausstehende amtliche Fassung des OPS-Katalogs Version 2019 sich von der nun veröffentlichten Vorabversion unterscheidet. Aus Sicht der Geschäftsstelle ist hier die Anpassung somit als noch nicht abgeschlossen zu betrachten. Auch der in diesem Jahr von der DKG nochmals zur Diskussion gestellte Kode 8-98f „ Aufwendige intensivmedizinische Komplexbehandlung (Basisprozedur)“ blieb unverändert, trotz erneuter Ansprache des BMG.

Im Kodebereich 8-550 „Geriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung“ erfolgte bisher nur eine Klarstellung der zu erbringenden Einzeltherapieeinheiten, womit der im Juli 2018 veröffentlichten FAQ Rechnung getragen wird. Weitere kritische Punkte wie z.B. die Frequenz der Teambesprechung und die entsprechende Dokumentation blieben, wie auch im Kodebereich zur Palliativmedizin, bisher unverändert. […]

Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft

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