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Dienstleistungscontrolling in Einrichtungen des Sozialwesens – Kodiernachlese und „Big Data“ im Krankenhaus

Die stationärer Krankenhausfälle (DRGs) ist sehr komplex und datenintensiv. In der zeigt sich, dass die aktuelle, weitgehend manuelle der Fälle bereits eine hohe Güte erreicht. Im vorliegenden Artikel werden ergänzend dazu zwei Methoden der und ihre Vor- und Nachteile gegenübergestellt: (a) die digital-manuelle Kodiernachlese und (b) die (zunehmend autonome) elektronische Kodierassistenz. Beide Verfahren werden in der kommenden Dekade parallel zum Einsatz kommen, solange die „hybride Dokumentation“, also die papiergebundene und digitale Erhebung der Patientendaten, in den Krankenhäusern bestehen bleibt. In einem mittelfristigen Zeitraum werden allerdings autonome Kodiersysteme die heutigen Kodierungsstrukturen ablösen. In den nächsten Jahren wird die elektronische Kodierassistenz die Dokumentationsfachkraft zeitnah in der stationären unterstützen. Die zweistufige Kodiernachlese ermöglicht hingegen bereits heute nachträglich mögliche „weiße Flecken“ aufzuzeigen, deren Nachkodierung rund 150.000 € je 10.000–15.000 stationäre Abrechnungsfälle erlösen kann.

Quelle: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH

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