Analyse der Behandlungsqualität mittels ICD‑11

Differenzierte Kodierung von Behandlungsfehlern
Die Identifikation von Behandlungsfehlern, den sogenannten „unerwünschten“ bzw. „kritischen Ereignissen“ ist für die Erhebung und Weiterentwicklung der entscheidend. Mit der neuen internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme – der – lassen sich u. a. Informationen im Kontext Behandlungsqualität bzw. strukturiert erfassen. Das Dokumentationskonzept beruht dabei auf der Mehrfachkodierung der drei Dimensionen eines kritischen Ereignisses: Schaden, Ursache und Modus. So wird eine äußerst differenzierte Erhebung des Ereignisses mit seinen Auslösern und Auswirkungen möglich. Die Überprüfung dieses Konzepts anhand von 45 klinischen Fallbeschreibungen in einer Feldstudie zeigt gute Übereinstimmungen der verwendeten Kodes zwischen den dokumentierenden Studienteilnehmern. […]

Quelle: Springer-Verlag GmbH Deutschland

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