Veranstaltung

DGfM lädt zum Herbstsymposium 2026 nach Frankfurt ein

Medizincontrolling im Fokus: DGfM setzt auf Krankenhausreform, KI und DRG-Update 2027

Die Deutsche Gesellschaft für Medizincontrolling (DGfM) veranstaltet am 5. und 6. Oktober 2026 ihr 26. Herbstsymposium in Frankfurt am Main. Wie aus dem Veranstaltungsprogramm hervorgeht, stehen die Auswirkungen der Krankenhausreform, aktuelle Entwicklungen im DRG- und PEPP-System sowie der zunehmende Einsatz Künstlicher Intelligenz im Medizincontrolling im Mittelpunkt der zweitägigen Fachveranstaltung.

Krankenhausreform, Kodierung und Digitalisierung prägen das Programm

Unter dem Motto „I Will Survive – Überlebensstrategien im (Bürokratie-)Dschungel“ richtet sich das Herbstsymposium an Medizincontroller, Krankenhausmanager sowie Fach- und Führungskräfte aus dem Gesundheitswesen. Nach Angaben der DGfM greift die Veranstaltung zentrale Herausforderungen des Medizincontrollings auf – von der Verzahnung medizinischer Qualität und wirtschaftlicher Verantwortung über Kodierung und Dokumentation bis hin zu komplexen Abrechnungs- und Prüfsystemen. Gleichzeitig sollen Themen wie Datenanalysen, Digitalisierung und strategische Steuerung stärker in den Fokus rücken.

Der erste Veranstaltungstag ist traditionell dem DRG-System gewidmet. Auf der Agenda stehen unter anderem aktuelle Entwicklungen in der Rechtsprechung, der Stand des QS-Verfahrens Sepsis, Personalbemessung im Medizincontrolling sowie ein Überblick über das DRG-System 2027 durch InEK-Geschäftsführer Dr. Frank Heimig. Ergänzt wird das Programm durch Vorträge zur klinischen Steuerung, zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Effizienzsteigerung in Krankenhäusern sowie zu den Leistungsgruppen in Hessen. Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion zur Zukunft der Krankenhausreform.

PEPP-System und Softwarelösungen im Mittelpunkt des zweiten Tages

Am zweiten Veranstaltungstag teilt sich das Programm in einen PEPP-Tag und den parallel stattfindenden „Tag der Tools“. Im psychiatrischen Schwerpunkt werden unter anderem Änderungen bei PEPP, OPS, ICD und den Kodierrichtlinien 2027, die PPP-Richtlinie, Budgetverhandlungen sowie Strategien im Umgang mit Langliegern behandelt. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen praxisnah zu vermitteln.

Parallel präsentiert die DGfM verschiedene Softwareanbieter und Praxisanwender, die digitale Lösungen für Medizincontrolling und Krankenhaussteuerung vorstellen. Themen sind unter anderem KI-gestützte Fallsteuerung, automatisierte Kodierung, medizinische Dokumentation, Closed-Loop-Codierung sowie Softwarelösungen zur Unterstützung der Krankenhausreform. Ergänzt wird das Programm durch einen Bericht aus dem Fachausschuss für ordnungsgemäße Kodierung und Abrechnung (FoKA) der DGfM.

Wissenschaftspreis und Fortbildung

Im Rahmen des Herbstsymposiums wird erneut der DGfM-Wissenschaftspreis verliehen. Bewerben können sich Studierende und Absolventinnen beziehungsweise Absolventen aus den Bereichen Gesundheitsökonomie, Medizinmanagement, Medizincontrolling und Humanmedizin. Die Preisverleihung findet am DRG-Tag statt, Bewerbungen sind bis zum 15. August 2026 möglich.

Die Veranstaltung findet im Frankfurt Marriott Hotel statt. Für den DRG- und PEPP-Tag wurden Fortbildungspunkte bei der Landesärztekammer Hessen beantragt. Mitglieder der DGfM erhalten vergünstigte Teilnahmegebühren, während der „Tag der Tools“ für Mitglieder kostenfrei angeboten wird.

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