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Abschaffung des DRG-Systems im Krankenhaus und Einführung des Prospektiv-Regionalen-Pauschalensystems – PRP-System

Der Bundestag hat am Mittwoch, 11. März 2020, erstmals über einen Antrag der -Fraktion mit dem Titel „Über- und Fehlversorgung in Krankenhäusern beenden… debattiert.

Aus Sicht der setzt das DRG-System falsche Systemanreize. Die Folgen seien die Vernachlässigung und Schädigung der  sowie die Überlastung von Krankenhauspersonal und Verschwendung von Ressourcen. Die Fraktion fordert die daher auf, das DRG-Abrechnungssystem abzuschaffen und die Betriebskostenfinanzierung im Krankenhaus neu zu ordnen. Eingeführt werden solle stattdessen das Prospektiv-Regionale-Pauschalensystem. Darin wird Leistungserbringern im Voraus eine jährliche Pro-Kopf-Pauschale bezahlt (prospektiv pauschalierte Finanzierung), welche sie selbst verwalten müssen.

Die Kalkulation der prospektiven Pauschalen soll nach den Vorstellungen der auf morbiditätsorientierten Regionalbudgets basieren, die die Unterschiede der regionalen Lebensbedingungen abbilden. Die entsprechenden regionalen Morbiditätsdaten, also der Daten über die Häufigkeit von Erkrankungen, sollen von den Krankenkassen zur Verfügung gestellt werden. Um einer möglichen Unterversorgung zuvorzukommen, solle ein Qualitätssicherungskonzept entwickelt werden. Auch will die Fraktion die Patientenrechte stärken.

Download: Antrag der Fraktion der AfD – Drucksache 19/17754 (PDF, 472KB)

Quelle: Bundestag

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