45-Minutenerreichbarkeit für bayerische Krankenhäuser mit Innerer Medizin, Chirurgie und Basisnotfallversorgung völlig inakzeptabel
Aktionsgruppe ruft weiter zum Widerstand gegen Lauterbachs Krankenhausreform auf!
Mit großer Verwunderung und Sorge nimmt die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern die Pressemitteilung der bayerischen Gesundheitsministerin Frau Judith Gerlach mit dem Titel „7-Punkte-Plan für Bayerns Krankenhäuser wird gut angenommen – Bayerns Gesundheitsministerin wirft Bundesregierung schwere Versäumnisse und Fehler bei Krankenhausreform vor“ zur Kenntnis.
Klaus Emmerich, Klinikvorstand im Ruhestand: „Wir begrüßen ausdrücklich einen Plan B der Bayerischen Staatsregierung für den Fall, dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbachs Krankenhausreform unter einer neuen Bundesregierung in unveränderter Form umgesetzt wird. Wir kritisieren jedoch in scharfer Form die Aufweichung der 30 Minutenerreichbarkeit eines Allgemeinkrankenhauses mit Basisnotfallversorgung. 45 Fahrzeitminuten als gelockerte Richtlinie sind für lebensbedrohliche Erkrankungen und Verletzungen eine Zumutung. Wir kritisieren auch, dass sich die Bayerische Staatsregierung auf Basis ihrer neuen Forderungen offenbar mit den Grundelementen des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes arrangiert hat.“ …







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Wir schließen uns der Bewertung und Einschätzung der DDG zur Entscheidung des Schlichtungsausschusses uneingeschränkt an
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