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​​​​​​​Zum Weltkindertag weist die DGKJ auf die Schwierigkeiten in der Finanzierung von Kinderkliniken und -abteilungen in Deutschland hin

Kindermedizin ist zeit- und personalintensiv. Durch den immens gestiegenen ökonomischen Druck in der Klinikversorgung ergreifen Klinikverwaltungen immer häufiger Sparmaßnahmen auf Kosten der Kinderkliniken und -abteilungen. Dies führt z.B. zum Personalmangel, nach dem Pflegemangel jetzt zusätzlich bei Ärzt/-innen. So stehen wegen akuter Bettenschließungen de facto weniger Betten zur Verfügung als eigentlich bereitgestellt.

Schon lange setzt sich die DGKJ gemeinsam mit anderen kinder- und jugendmedizinischen Fachgesellschaften und Verbänden für die Überarbeitung des Finanzierungssystems der stationären Pädiatrie ein. Die Finanzierung allein durch das Fallzahl-abhängige DRG-System kann vor allem aufgrund der erhöhten Fix- und Vorhaltekosten die Leistungen der Pädiatrie nicht angemessen auffangen. Dies führt trotz langjähriger Bemühungen, das DRG-System anzupassen, insbesondere im Bereich der komplex und chronisch kranken Kinder zur Unterfinanzierung. […]

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)

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