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Fallzusammenführung bei unerwünschten Nebenwirkungen eines Medikamentes?  


Beiträge: 1
 Garsthauser
Gast
(@Garsthauser)
Beigetreten: vor 10 Monaten

Hallo zusammen.

Ist das Krankenhaus verpflichtet, eine Fallzusammenführung durchzuführen, wenn im ersten Aufenthalt mit einer Amiodaron-Therapie begonnen wurde. Nach 3 Tagen wird der Patient wieder aufgenommen aufgrund Dyspnoe und Schwindel. Nach Absetzen von Amiodaron ist der Patient Beschwerde gebessert. Ursächlich wurde das Mittel zur Vorbeugung des VHF eingesetzt.

MfG D. Garsthauser

1 Reply
medconweb
Beiträge: 17
Admin
(@admin)
Administrator
Beigetreten: vor 3 Jahren

Guten Tag,

es gibt zu diesem Sachverhalt ein BSG-Urteil (Nebenwirkung bei Chemotherapie) B 3 KR 6/12 R  aus dem Jahr 2013. Es passt aber auf die Grundsatzfrage "unerwünschte Nebenwirkungen von Medikamenten" ganz gut.

"Zu den Komplikationen, die nach den Abrechnungsbestimmungen für Krankenhausleistungen bei Wiederaufnahme innerhalb der oberen Grenzverweildauer zu einer Fallzusammenführung und Neueinstufung führen, können auch Nebenwirkungen von Medikamenten gehören entscheidend ist, ob sie im Zusammenhang mit der durchgeführten Krankenhausbehandlung stehen."

Daher ist der Fall in Ihrer Konstellation m.E zusammenzuführen aufgrund Komplikation.

Grüße

C.Wnuck

 

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